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Global CannaVigilance Cannabis Newsletter 2022 / 14

Juli 06, 2022 | Category : Global CannaVigilance | Posted By : Team Cannavigia

Hallo Freunde von CannaVigilance,  

Während sich alle von der Cannabis Europa in London langsam wieder erholen, rollt das Geschäft weiter. In Marokko wurden im letzten Monat mit der Gründung einer Agentur, die als Verwaltungsstelle für die lokale Branche fungieren wird, die ersten Schritte in Richtung einer regulierten Industrie unternommen, ausserdem gibt es Änderungen am Schweizer Gesetz und Schritte in Richtung Legalisierung in Albanien und in Litauen.

Aber lassen Sie uns die Woche mit einem Blick auf die jüngste Erfolgsgeschichte beginnen: Marokko.

Wie man in Marokko eine Cannabislizenz erhält

morocco country report

Marokko ist das jüngste afrikanische Land, das den Anbau von medizinischem Cannabis legalisiert hat, aber ist es möglich, Cannabis in allen marokkanischen Gebieten anzubauen? Was müssen neue Anbauer über die Kultivierung und den Erhalt einer Lizenz wissen? In unserem Länderreport erhalten Sie nicht nur Antworten auf diese Fragen, sondern auch Details über die Cannabisgeschichte in Marokko und Infos darüber, aus welchen Gründen ein Antrag auf eine Cannabislizenz genehmigt oder abgelehnt werden kann.

Lesen Sie den Report hier
Haben Sie noch Fragen zum Cannabismarkt in Marokko? Zögern Sie nicht, uns zu kontaktieren.   

Eine Seed-to-Sale-Software nutzen und vorwärtskommen

yvy life sciences

Kevin Nafte von YVY Life Sciences ist einer unserer Kunden in Uruguay und für ihn sind Transparenz und Rückverfolgbarkeit seiner Produkte enorm wichtig. Hier kommt Cannavigia ins Spiel: Kevin nutzt die Seed-to-Sale-Software, um seinen Anbau zu überwachen und nachzuverfolgen. Er erfasst und speichert alle notwendigen Informationen, die er den Behörden oder potenziellen Käufern vorlegen kann. Wir haben mit Kevin darüber gesprochen, wie er nach Uruguay gekommen ist, worum es in seinem Geschäft geht und wie die Cannavigia-Software ihm bei seinen Produkten hilft. 
Lesen Sie das Interview hier.  

Die Zukunft der Lieferkette

Covid hat uns gezeigt, dass eine unerwartete Unterbrechung langfristige Auswirkungen auf die Lieferketten haben kann. Gibt es eine Möglichkeit, Lieferketten widerstandsfähiger zu machen? Wird sich die Cannabisbranche in der Zeit nach Covid dadurch auszeichnen, dass sie keine langfristig etablierte Lieferkette hat, oder wird sie mit ähnlichen Problemen konfrontiert sein wie andere Branchen, weil sie von ihnen lernt? Auf der Cannabis Europa letzte Woche waren die Auswirkungen von Covid auf die Lieferketten nur eines von vielen Themen, die Luc Richner mit mehreren Branchenführern auf dem Panel „The Future of the Supply Chain – an Industry on the Move“ diskutierte. Sie sprachen über einen harmonisierten, globalisierten Cannabismarkt, darüber, wie Länder voneinander lernen können, und über die grössten Risiken der Zukunft.

Wenn Sie das Panel verpasst haben, können Sie sich dieses hier ansehen.   

Wir werfen ein wachsames Auge auf die neusten News aus der Cannabis-Industrie:

  • Die Schweiz lockert ihre Beschränkungen für medizinisches Cannabis und erlaubt es Ärzten, ihren Patienten ab dem 1. August medizinisches Cannabis ohne staatliche Genehmigung zu verschreiben. Das derzeitige System, bei dem medizinische Marihuana-Patienten eine Ausnahmegenehmigung einholen müssen, führt zu enormen Verzögerungen bei der Behandlung von Patienten. Für einen vollständigen Überblick über die Änderungen und die Zukunft der Gesetzgebung in der Schweiz empfehlen wir Ihnen den Bericht von Daniel Hayman, dem Rechtsexperten von Cannavigia, hier.  
  • Da das Cannabisgeschäft in Australien schneller als erwartet wächst und die Regeln und Vorschriften genauer definiert werden, hat die australische Regierung Infos zusammengestellt, um besser zu wissen, was vor sich geht, wenn man dort anbauen möchte. Wenn Sie wissen wollen, was in Australien vor sich geht, ist diese Übersicht ein guter Ausgangspunkt.  
  • Das litauische Parlament hat für Änderungen gestimmt, die den Besitz kleiner Mengen von Cannabis entkriminalisieren sollen. Obwohl Litauen im Jahr 2004 der Europäischen Union beigetreten ist, war es mehrere Jahre lang das einzige Land in der EU, das selbst den Anbau von Hanf unter Strafe stellte. Die Abstimmung wurde mit 70 gegen 46 Stimmen bei 10 Enthaltungen unterstützt.
  • Kurz nachdem die albanische Regierung im Weltdrogenbericht 2022 der Vereinten Nationen als siebtgrösster Cannabisanbauer der Welt genannt wurde, hat sie ihren Gesetzentwurf zur Legalisierung des Cannabisanbaus für medizinische und industrielle Zwecke bearbeitet. Dieser Vorschlag wird nun Gegenstand einer öffentlichen Konsultation sein. Die albanische Opposition wiederum warf dem Premierminister eine „symbiotische Beziehung“ mit dem Verbrechen vor, weil er „die einfache Legalisierung der Drogenproduktion und des Drogenhandels zu einer Tatsache macht“ (weitere Informationen hier).  

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