News

Global CannaVigilance Cannabis Newsletter 2022 / 12

Juni 08, 2022 | Category : Global CannaVigilance | Posted By : Team Cannavigia

Hallo Freunde von CannaVigilance,  

Wir befinden uns bereits im Juni dieses Jahres und es sieht so aus, als ob die Gesetzesänderungen zugunsten von Cannabis überall mit voller Geschwindigkeit vorangehen. Wir zählen diese Woche fünf Länder, in denen sich die Gesetzgebung geändert hat, aber dazu später mehr in diesem Newsletter. Wir beginnen damit, warum Ihr Cannabisgeschäft in Afrika erfolgreich sein kann.  

Afrika für Anfänger

In Simbabwe hat der Präsident kürzlich eine Farm und eine Verarbeitungsanlage für den Anbau von medizinischem Cannabis in Betrieb genommen, um zu betonen, dass Simbabwe offen für Geschäfte ist. Und Uganda baut bereits medizinisches Cannabis für den deutschen Pharmamarkt an. In den letzten Jahren haben mehrere afrikanische Länder Gesetze verabschiedet, die den Anbau für medizinische und wissenschaftliche Zwecke legalisieren. Um ein Cannabisgeschäft in Afrika zu starten, müssen die Hausaufgaben gemacht und sich einige wichtige Fragen gestellt werden. Auf jeden Fall gibt es viele Gründe, warum Ihr Cannabisgeschäft in Afrika ein Erfolg werden kann. Cannavigias Business Development Manager für Afrika, Wesley Petzer, hat eine Liste für Sie zusammengestellt – lesen Sie diese hier

EMA bricht Licht ins Dunkle

In den letzten Monaten hat die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) eine Reihe von Guidelines herausgegeben, um eine Harmonisierung der Terminologie, Qualität und Spezifikation pflanzlicher Arzneimittel zu erreichen. Mit diesen Leitlinien wird versucht, ein einheitliches Regelwerk zu schaffen, um gleiche Wettbewerbsbedingungen zu schaffen. Die Aufstellung von Regeln und deren Einhaltung erhöht die Transparenz des Geschäfts und die Legitimität seiner Arbeitsweise. Nachdem wir in einem unserer Global CannaVigilance-Newsletter bereits über die Leitlinien gesprochen haben, haben wir nun einen Überblick darüber zusammengestellt, worum es in den Leitlinien geht und warum sie wichtig sind.

Lesen Sie den Artikel hier.

Der Messen-Sommer steht vor der Tür

Ende Mai fanden in Bangkok, Thailand, die Agritechnica und die Horti Asia statt. Wir besuchten die grössten Fachmessen für Agrartechnologie und -lösungen in Asien und fanden es inspirierend zu sehen, wie die Unternehmen in einem designierten Cannabis-Pavillon die innovative Seite der Cannabisbranche präsentierten. Mehr dazu erfahren Sie in unserem LinkedIn Post.  

Wir freuen uns darauf, nun in den Messen-Sommer zu starten: Wir beginnen in London auf der Cannabis Europa, gehen dann zur ICBC in Berlin und fahren schliesslich nach Durban zur Cannabis Expo, bevor wir eine kurze Pause einlegen, um im September an der Medical Cannabis Europe in Lissabon und der CB Expo in Zürich teilzunehmen. Einen Überblick über die anstehenden Messen finden Sie hier , und was noch wichtiger ist: Kontaktieren Sie uns, wenn Sie auf einer der Konferenzen sein werden.

Wir werfen ein wachsames Auge auf die neusten News aus der Cannabis-Industrie:

  • Es ist eine gute Woche, um ein Pro-Cannabis-Gesetzgeber zu sein. In Portugal wurde das neue, geänderte Gesetz dem Parlament vorgelegt, nachdem es zunächst abgelehnt worden war, und in Thailand wird es diese Woche eine Lockerung der Cannabisgesetze geben, die es den Menschen erlaubt, zu Hause für medizinische Zwecke anzubauen. Hinzu kommen die Änderungen in Argenttinien wo der Kongress ein Gesetz zur Regulierung der Industrie für medizinisches Cannabis und Industriehanf verabschiedet hat, in Peru, wo die Regierung öffentliche Stellungnahmen zu ihrer nächsten Version der anhängigen Cannabisgesetze einholt, bevor sie sie tatsächlich verabschiedet, und in Spanien, wo man endlich mit einer möglichen Entkriminalisierung von medizinischem Cannabis begonnen hat. Das Ende der Prohibition zeichnet sich immer deutlicher ab. 
  • In Südafrika gibt es einen Versuch, die anstehende Pro-Cannabis-Gesetzgebung zu blockieren – durch Cannabisanbauer. Die Unzufriedenheit rührt von einer zunehmenden Zahl traditioneller, kleiner afrikanischer Anbauer her, die das Gefühl haben, dass die Regierung sie ins Abseits drängt, um nur das grosse Geschäft zuzulassen
  • Eine gute Nachricht für Krebspatienten: Es scheint endlich bewiesen zu sein, dass Cannabis als Ersatz oder in geringerem Masse als Opiate zur Schmerzbehandlung bei dieser Krankheit eingesetzt werden kann. Die studie, die in der einflussreichen Zeitschrift Frontiers in Pain Research veröffentlicht wurde, hat in der pharmazeutischen Presse grosse Beachtung gefunden, ohne den üblichen Zynismus, der mit Cannabisheilmitteln verbunden ist.
  • Nach vier Jahren des legalen Freizeitkonsums von Cannabis in Uruguay nutzen fast 50 % der Konsumenten den legalen Weg. Der starke Anstieg des legalen Konsums ist auf eine Ausweitung des Apothekennetzes zurückzuführen, das Cannabis vertreibt.  

Newsletter Sign-up

Comments

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.