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Global CannaVigilance Cannabis Newsletter 2022 / 11

Mai 25, 2022 | Category : Global CannaVigilance | Posted By : Team Cannavigia

Liebe Freunde von CannaVigilance,

Es gibt kein Geschäft wie das Cannabisgeschäft, und diese Woche bildet da keine Ausnahme: Die wichtigste Nachricht der Woche ist die Veröffentlichung der finalen Leitlinien der EMA zur Qualität und zu den Spezifikationen für pflanzliche Arzneimittel, Simbabwe sagt, es sei offen für Geschäfte, Nepal erwägt die Wiedereröffnung der legendären Freak Street und Thailand verteilt eine Million Cannabispflanzen kostenlos an seine Bürger. Doch werfen wir zunächst einen Blick auf die Pilotprogramme in der Schweiz und in den Niederlanden und auf die Rolle, die Cannavigia dort spielen wird. Ausserdem unterhalten wir uns mit dem Mann, der das Konzept der Indoor-Anbauanlage neu und einzigartig für Cannabis entwickelt hat – eine Premiere in der Branche. Zudem gibt es einen kurzen Blick auf Asien mit unserer Expertin vor Ort.

Eine schöne Woche!

EMA definiert Qualität und Spezifikationen für pflanzliche Arzneimittel 

Da es sich bei unserer Industrie um eine junge Branche handelt und die Rollen teilweise noch nicht klar definiert sind, ist es nur natürlich, dass es eine Diskrepanz zwischen dem gibt, was die einen meinen, und dem, was die anderen hören. Terminologie, Qualität und Spezifikationen können sich von Land zu Land unterscheiden, und in einem Geschäft, in dem Transparenz das A und O ist, hat die EMA (European Medicines Agency) Richtlinien veröffentlicht, welche die Terminologie, Qualität und Spezifikationen pflanzlicher Arzneimittel definieren und sicherstellen sollen. Bis zum 1. Juni können Inputs für die Guidelines geliefert werden. Finden Sie hier mehr Informationen dazu.

Die Bedeutung von Pilotprojekten zum Cannabiskonsum für Erwachsene

Wenn die Schweiz im Laufe dieses Jahres ihre Pilotprojekte zum Cannabiskonsum für Erwachsene startet, wird Cannavigia die offizielle Track-and-Trace-Software des Experiments sein. Zur gleichen Zeit wird auch die Niederlande ihr Pilotprogramm starten. Dies sind die ersten beiden Länder der Welt, die beschlossen haben, den Legalisierungsprozess mit Pilotprogrammen anzuführen. Warum sind solche Projekte zum Cannabiskonsum für Erwachsene wichtig? Was können die Niederlande und die Schweiz von Ländern lernen, die Cannabis bereits legalisiert haben? Diese und weitere Fragen diskutierten wir mit Pia Meyer von Cannavigia, Arno Hazekamp von der Legal Cannabis Coalition (LCC) und Lino Cereghetti von Pure Holding.

Lesen Sie das Interview hier.

Neugestaltung der Cannabis Anlage

Welche Auswirkungen haben Änderungen im Schweizer Gesetz und eine mögliche zukünftige Legalisierung auf die Cannabis-Unternehmen in der Schweiz? Für Marc Montandon, CEO von CarbonActive, hat die Gesetzesänderung zu einer erhöhten Nachfrage geführt. CarbonActive bietet energieeffiziente und optimierte Lösungen für den Anbau und die Verarbeitung von Cannabis, wobei sie die Idee rund um die Schaffung von Cannabisanbauanlagen neu überdenken und umgestalten. Wie Marc Montandon das macht und wie ihr die Änderungen in der Schweiz wahrnimmt, lesen Sie in unserem Interview mit ihm.

Cannavigia auf der Agritechnica Asia in Bangkok

Nachdem Thailand Anfang des Jahres als erstes asiatisches Land Cannabis mit einem THC-Gehalt unter 0,2 % entkriminalisiert hat und der thailändische Gesundheitsminister Anutin Charnvirakul kürzlich ankündigte eine Million Cannabispflanzen an seine Bürger zu verteilen, blickt die gesamte Cannabisbranche auf das Land in Südostasien. Cannavigia konzentriert sich schon seit einiger Zeit auf Asien, und diese Woche liegt der Fokus besonders auf Thailand: Micheline Widler, die für die Geschäftsentwicklung von Cannavigia in Asien verantwortlich ist, ist ab heute auf der Agritechnica Asia. Kontaktieren Sie sie auf LinkedIn wenn Sie einen Termin vor Ort vereinbaren möchten.

Wir werfen ein wachsames Auge auf die neusten News aus der Cannabis-Industrie:

  • Die simbabwische Regierung hat eine Cannabisfarm in Schweizer Besitz als Teil ihrer „Zimbabwe is Open for Business“-Bemühungen zur Wiederherstellung der Wirtschaft des Landes eröffnet. Seit der Legalisierung des Anbaus von medizinischem Cannabis hat das Land einen Zustrom von Anbaubetrieben erlebt, aber auch einige bürokratische Probleme, die den erwarteten Zufluss von internationalen Devisen behindert haben. Weitere Einzelheiten finden Sie in unserem Länderreport über Simbabwe hier.
  • Nepals legendäre Freak Street, wo in den siebziger Jahren pilgernde Hippies ihr Geld für nepalesisches Haschisch und Cannabis ausgaben, soll wiederbelebt. werden. Nachdem die Regierung diese wertvolle Einnahmequelle auf Druck der US-Regierung schliessen musste, scheint die allgemeine Meinung unter den lokalen Politikern zu sein, dass es an der Zeit ist, das Geschäft wieder zu eröffnen
  • In einer Kehrtwende empfiehlt die litauische Regierung, die im November letzten Jahres gegen die Entkriminalisierung des Cannabisbesitzes gestimmt hatte, nun, den Besitz kleiner Mengen zu entkriminalisieren.
  • Polen hat den Weg zum Hanfmarkt mit aktualisierten Vorschriften erleichtert, die den THC-Gehalt von 0,2 % auf 0,3 % anheben und die Genehmigungsverfahren vereinfachen. Nach den neuen Vorschriften, die in diesem Monat in Kraft getreten sind, müssen sich Landwirte und Käufer nur noch bei der Gründung eines Unternehmens registrieren lassen, jährliche Genehmigungen sind nicht mehr erforderlich.

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