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Afrika für Anfänger – warum Ihr Cannabisgeschäft in Afrika ein Erfolg sein kann

Juni 08, 2022 | Category : Partner & Kunden | Posted By : Deon Maas

Wesley Petzer ist Cannavigia’s Mann in Afrika. Der in East London, einer Hafenstadt an der Ostküste Südafrikas, geborene und aufgewachsene Landwirt ist für die Geschäfte von Cannavigia in Afrika zuständig und beginnt dafür am südlichsten Punkt. Wir sprachen mit ihm darüber, warum Ihr Cannabisgeschäft in Afrika ein Erfolg sein kann.

„Bevor ich Ihnen sage, was an Afrika richtig ist und warum die Menschen hier Cannabis anbauen sollten, möchte ich zunächst zwei grosse Probleme aus dem Weg räumen“, sagt Wesley, als wir uns über Zoom treffen, „und diese beiden Probleme sind sehr wichtig zu verstehen. Einige Leute haben angebaut und waren dann überrascht, als Probleme auftauchten, als sie exportieren wollten. Dann geben sie den Regierungen die Schuld für das, was passiert ist.

Bevor man in einem afrikanischen Land anbaut, muss man sich über zwei Dinge im Klaren sein. Erstens: Gibt es irgendwelche Sanktionen gegen dieses Land, diese Regierung oder gegen bestimmte Vertreter? Zweitens, und ebenfalls sehr wichtig: Welche Handelsabkommen hat dieses Land unterzeichnet? Wenn Sie Ihre Hausaufgaben gemacht haben und diese Fragen geklärt haben, wird Ihr Leben sehr viel einfacher sein.

Wesley gibt uns eine Liste mit Gründen, warum Ihr Cannabisgeschäft in Afrika und insbesondere in Südafrika ein Erfolg sein kann.

Südafrika ist der Knotenpunkt

Südafrika ist das Land in Afrika, das einer industrialisierten Wirtschaft am nächsten kommt. Das bedeutet, dass die Systeme ähnlich wie in Europa funktionieren, so dass man mit ihnen vertraut ist und leicht Geschäfte machen kann. Das Land dient nicht nur als Eingangstor nach Afrika, sondern auch der Rest Afrikas beobachtet, wie Südafrika vorgeht.

Gutes Klima

Dieser Punkt braucht nicht viel Erklärung – wie jeder, der schon einmal in Südafrika Urlaub gemacht hat, bestätigen wird. Viel Sonnenschein, ausreichend Regen, gemässigtes Klima – alles, was man für einen erfolgreichen Anbau braucht.

Potenzial für grüne Energie

Für den Anbau von Cannabis wird eine Menge Strom benötigt. Kohle ist aus der Mode gekommen. Afrika hat das Potenzial für riesige Mengen an erneuerbarer Energie. Es gibt Sonne, es gibt Wind und es gibt Wasser. Es gibt grosse leere Landstriche, die dafür genutzt werden können. In Südafrika ist die gesamte Nordkap-Provinz ideal, um für diesen Zweck erschlossen zu werden.

Zugang zu Wasser und Platz

Die beiden anderen Dinge, welche Cannabisanbauer brauchen. Je nach Standort und Land, in dem man anbauen möchte, werden Wasserressourcen und Platz kein Problem sein.

Minensanierung

Viele Minen in Südafrika haben Land, das nicht mehr genutzt wird. Nach südafrikanischem Recht muss dieses Land erst saniert werden, bevor es verkauft oder an die rechtmässigen Eigentümer zurückgegeben werden kann. Das bedeutet, dass in landwirtschaftlichen Gebieten riesige Flächen brachliegen, die instandgesetzt werden müssen. Und nicht nur der Anbau kann dort stattfinden, sondern auch Einrichtungen können dort errichtet werden, wie z. B. Verarbeitungszentren.

Afrikanische Länder sind auf der Suche nach neuen Einnahmequellen

Der Preis von Gold, Diamanten, Tabak und verschiedenen anderen Rohstoffen sinkt aufgrund der sich verändernden Weltwirtschaft. Die afrikanischen Regierungen suchen nach Ersatz für diese Einnahmequellen, und der Anbau von Cannabis passt in diese neue Denkweise. In Botswana will die Regierung ihre Einkünfte von den Diamanten abkoppeln, und neue Wirtschaftszweige wie Cannabis eignen sich perfekt dafür. Da die Welt ihre Haltung gegenüber Tabak geändert hat, versuchen Länder wie Simbabwe, ihre Tabakbauern in Cannabisproduzenten umzuwandeln.

Arbeitskräfte sind günstig und im Überfluss vorhanden

Der Anbau in Afrika ist günstiger als anderswo, weil die Arbeitskräfte erschwinglich sind. Die Landwirtschaft hat in Afrika Tradition und die Menschen sind daher dafür besonders empfänglich. Es ist auch leicht, Arbeitskräfte auszubilden, um sie im gewünschten Bereich zu sehr geringen Kosten zu spezialisieren.

Eine Lizenz zu bekommen kann einfach sein

Die Regeln sind klar. Wenn man die Bürokratie versteht oder das nötige Kapital hat, kann man in den meisten afrikanischen Ländern eine Lizenz erhalten. Alle wollen, dass die Industrie funktioniert, und selbst wenn sie nicht perfekt ist, streben die Menschen danach, sie zu verbessern. In dem Masse, wie das Wissen der Industrie über die Bürokratie wächst, wächst auch das Wissen der Bürokratie über die Industrie. Beide lernen und arbeiten daran, die Prozesse in Zukunft einfacher und transparenter zu machen.

Die Länder sind bereit

Die afrikanischen Regierungen sind bereit, sich auf diese neue Art der Geldbeschaffung einzulassen, und sie haben die Einstellung „was können wir tun, damit es funktioniert“. Sie sind bereit, sich die Bedürfnisse der Branche anzuhören und sich zeigen zu lassen, was nötig ist. Sie wollen mitspielen, und das macht es einfacher, die Dinge so zu gestalten, wie es die Branche wünscht.

„Europa“, so Wesley, „muss sich stärker an der Schaffung wachsender Standards in Afrika beteiligen. Das wird beiden Seiten helfen, voranzukommen – Afrika mit neuem Wissen und Europa mit einem neuen Platz zum Wachsen.“

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